Unser gemeinnütziger Verein hilft bei Problemen in der Familie, mit Ihren Kindern oder Jugendlichen.


allgemeine Problembewältigung

Jugendliche Ausreißer

finanzielle Notlage

Gewalt in der Familie

straffällige Jugendliche

 

Erziehungsberatungsstelle des KJFH Rügen e.V.



Unsere Beratungsstellen befinden sich in Bergen-Rotensee, Kurt-Barthel-Str. 48 und in Sassnitz in der Waldmeisterstr. 6 (ehemaliges Verwaltungsgebäude der Stadt Sassnitz) die Räume der Sozialpädagogischen Familienhilfe.
Termine werden unter Festnetz 03838/20 59 833
email: manuela.chall@jugendhilfe-ruegen.de

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Manuela Chall
Diplom-Psychologin,
psychologische Psychotherapeutin




Für Kinder und Jugendliche :


Ist Dir auch manchmal zum Haare – Raufen, weil Du das Gefühl hast, dass Dir keiner richtig zuhört?

WIR SIND FÜR DICH DA ......
wenn Du Probleme mit Deinen Eltern oder Geschwistern hast
wenn Deine Eltern sich trennen oder scheiden lassen wollen und Du Dir deshalb viele Gedanken machst
wenn Du von Deinen Eltern oder anderen Personen geschlagen wirst
wenn Deine Leistungen in der Schule schlecht sind
wenn Du von Deinen Mitschüler/innen gemobbt wirst
wenn Jemand, den Du sehr gemocht hast, gestorben ist
wenn Dein/e Freund/in nicht mehr verliebt in Dich ist
wenn Du Probleme mit Alkohol oder Drogen hast


Bei diesen und anderen Problemen, die Dich bedrücken , kannst Du Dich an uns wenden. Dabei kannst Du sicher sein, dass Dir aufmerksam zugehört wird und dass alles, was hier besprochen wird, vertraulich bleibt. Das bedeutet, dass von Deinen Problemen niemand etwas erfährt, wenn Du es nicht willst. Du kannst anrufen oder aber auch persönlich vorbei kommen!

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Für Eltern:


Manche meinen, Probleme hat man nicht. Andere meinen, Probleme hat man, aber darüber spricht man nicht.

Wir meinen, alle Menschen haben in ihrem Leben Zeiten, die schwierig sind. Und nicht immer kommt man damit allein zurecht.

Vielleicht täte es Ihnen gut, mit uns darüber zu sprechen.



Es gibt viele Gründe, sich an uns zu wenden!:

Unsicherheit im Erziehungsverhalten:
z.B. Ihr Kind akzeptiert keine Grenzen, das Kind hört nicht auf Sie.

körperliche Auffälligkeiten:
z.B. Schlafstörungen, Essstörungen, Umgang mit chronischen Erkrankungen wie Asthma, Neurodermitis und körperlichen Behinderungen, Einnässen und Einkoten.

Entwicklungsverzögerungen:
z.B. Verzögerungen der motorischen Entwicklung und im Bereich der Wahrnehmung.

Emotionale Probleme des Kindes oder der Jugendlichen:
z.B. Ängste und Aggressionen, Rückzugstendenzen, Vermeidung bestimmter alltäglicher Situationen, Traurigkeit, mangelndes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, Liebeskummer, Zwangsgedanken und –handlungen, Selbstmordversuche, selbstverletzendes Verhalten wie z.B. Ritzen.

Auffälligkeiten im Sozialverhalten:
z.B. Ihr Kind lügt und stiehlt, es gibt Klagen der Lehrer über das Verhalten der Kinder in der Schule gegenüber Mitschüler/innen und Lehrkräften, Geschwisterstreit und –rivalität, Probleme mit Gleichaltrigen, Probleme in der Übernahme der eigenen Geschlechtsrolle und Schwierigkeiten im Verhältnis zum anderen Geschlecht.

Missbrauch von psychotropen Substanzen:
Der übermäßige Konsum von Alkohol, Nikotin und Drogen.

Schwierigkeiten mit Leistungsanforderungen:
z.B. Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität (ADSH), Gedächnisstörungen, Teilleistungsschwächen, wie z.B. LRS und Rechenschwäche, Prüfungsängste, Über- oder Unterforderungen wie z.B. Hochbegabung.

Trennung / Scheidung und Verlust:
z.B. die ( auch vorübergehende ) Trennung der Eltern, Scheidung der Eltern
der Tod eines Elternteiles oder eines wichtigen nahestehenden Angehörigen.

Schwierige Familiensituation:
Arbeitslosigkeit, saisonale familienfeindliche Arbeitsbedingungen, der Verlust von Gesundheit, Perspektivlosigkeit, häusliche und erlebte sexuelle Gewalt können die Familiensituation massiv beeinträchtigen und hat immer negative Konsequenzen für die seelische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen.
Besonderen Belastungen und Herausforderungen sind Adoptiv und Pflegeeltern sowie Patchworkfamilien ausgesetzt.

In der Erziehungsberatungsstelle der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Rügen e.V. arbeiten Fachkräfte an die Sie sich wenden können, allein, als Paar oder Familie

Sie als Eltern haben nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) gemäß § 28 einen Rechtsanspruch auf Beratung bei der Klärung und Bewältigung individueller und familienbezogener Probleme, bei der Lösung von Erziehungsfragen sowie bei Trennung und Scheidung. Deshalb ist unsere Beratung auch kostenlos.
In unserer Beratungstätigkeit unterliegen wir der Schweigepflicht !

Was kommt nach der Anmeldung?:


Diese Frage ist für Sie vielleicht die wichtigste, wenn Sie noch keine Erfahrung mit einer Beratung hatten und Ihnen auch niemand aus Ihrer Bekanntschaft etwas davon erzählt hat.

• Bereits bei der „Anmeldung“, die zumeist telefonisch erfolgt, werden Sie gebeten, kurz das Problem zu benennen, um die richtige Ansprechpartnerin auszuwählen. Es wird auch die Entscheidung getroffen, welche Familienmitglieder zum ersten Gespräch kommen. Dann wird ein gemeinsamer Termin in unserer Beratungsstelle, in unserer Außenstelle oder ggf. zu Hause bei Ihnen festgelegt.

• Nach der Anmeldung erfolgt das sogenannte „ Erstgespräch“. Es dient hauptsächlich dazu , sich kennen zu lernen. Sie haben die Möglichkeit, Ihr Anliegen, Ihr Problem oder Ihre Fragen vorzustellen, soweit es Ihnen möglich und wichtig ist. Die Beraterin hört Ihnen zu und stellt Fragen, um das Problem zu erfassen und um Sie besser zu verstehen .
Diese Fragen können sich auf die augenblickliche Situation beziehen. Auch gibt es Fragen nach der Entwicklung des Kindes seit der Schwangerschaft, nach früheren Auffälligkeiten, die eventuell mit der aktuellen Situation im Zusammenhang stehen können und Fragen zur Beziehung der Eltern und eventuell lebensgeschichtlicher Entwicklung beider Eltern, um sich ein möglichst vollständiges Bild vom familiären Hintergrund des Kindes oder des Jugendlichen zu machen.
Sie werden gemeinsam überlegen, was die wichtigsten Themen sind und sie vielleicht nach Dringlichkeit ordnen.
Ferner wird geklärt, wer in die weitere Beratung mit einbezogen wird. Das wird zu einen das betroffene Kind oder der Jugendliche sein. Das kann auch z.B. bei getrenntlebenden Eltern, der abwesende Elternteil sein. Es können ebenso weitere Familienangehörige sein. Manchmal ist es auch notwendig, um sich einen vollständigen Eindruck von der Problemlage zu verschaffen, Kontakt zur Schule oder zum Kindergarten aufzunehmen. Dies erfolgt aber grundsätzlich nur mit dem schriftlichen Einverständnis der Eltern !
Manche Fragestellungen sind schon nach 1-2 Stunden geklärt, andere brauchen länger.
Die Anzahl der Beratungsstunden kann je nach Schwierigkeit des Problems recht unterschiedlich sein und ggf. einen längeren Zeitraum umfassen.

• Beratungsgespräche /-termineEine Beratungsstunde dauert in der Regel 45-60 Minuten und wird meistens im wöchentlichen Abstand vereinbart. Individuelle Absprachen sind meistens möglich, wenn aus beruflichen Gründen nur bestimmte Zeiten eingehalten werden können.
Können vergebene Beratungstermine nicht eingehalten werden, so ist es wichtig, diese möglichst frühzeitig telefonisch oder persönlich abzusagen.

Die Beratungsgespräche werden phasenweise mit dem betroffenen Kind oder Jugendlichen durchgeführt. Zeitweise gibt es Gespräche mit den Eltern; manchmal finden Familiengespräche statt oder Paargespräche, abhängig von der Konfliktsituation.


Mediation


„Was man für richtig hält,
muss man selbst entscheiden
nicht von anderen entscheiden lassen!“

Valentino Bompiani

Sie wollen sich als Paar trennen, möchten aber weiterhin verantwortungsvolle Eltern sein?
Sie suchen Jemanden, der Ihnen dabei hilft, die elterliche Verantwortung neu zu entwickeln und zu regeln?
Sie haben als ehemalige Partner noch ein Mindestmaß an Gesprächs- und Einigungsbereitschaft?
Sie möchten an Ihrer Zukunft und der Zukunft der Kinder aktiv mitarbeiten, schaffen es aber nicht mehr allein, in Verhandlung mit ihrem ehemaligen Partner zu treten?

Mediation ist eine Beratungs- und Verhandlungsmethode, die eine Alternative zum Streit vor Gericht darstellt. Nicht Familienrichtern und Anwälten wird die Entscheidung über die Scheidungsfolgen überlassen, sondern Sie selbst werden durch Mediation unterstützt, auf dem Weg der Verhandlung Regelungen zu finden, die für Sie angemessen sind.
Mediation kommt Ihren Kindern zugute, denn Sie gestalten die Trennung nach Ihren Vorstellungen und geben Kindern das Gefühl, dass Sie weiter als Eltern Verantwortung tragen und zusammenarbeiten werden.
Mediation orientiert sich an folgenden Grundsätzen:
  • Freiwilligkeit
  • Vertraulichkeit
  • Eigenverantwortlichkeit
  • Fairness


  • Ansprechpartner ist: Konrad Döring, Mediator (BAFM)

    Scheidungskindergruppe


    „Dass meine Mama und mein Papa nicht mehr zusammenleben, macht mich manchmal wütend.
    Manchmal bin ich auch ganz traurig darüber, dass Papa und Mama auseinandergezogen sind und nicht mehr miteinander reden. Dabei hab ich doch beide ganz lieb!“

    Wenn Eltern sich trennen, geht für Kinder ihre bisherige Welt zu Bruch.
    Es ist nur zu verständlich , dass viele Eltern bei Trennung und Scheidung oftmals zu sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt sind, um genügend auf die Traurigkeit, Wut, Verstimmtheit, Schulprobleme, Ängste und Nöte ihrer Kinder eingehen zu können. Kinder brauchen in dieser Situation Hilfe. Anregung und Unterstützung zum Reden und Verarbeiten, um mit den Veränderungen zurechtzukommen.

    Aus diesem Grund bieten wir für betroffene 8-11jährige Mädchen und Jungen in regelmäßigen Abständen eine Kindergruppe an. Gemeinsam werden die Kinder mit fachlicher Unterstützung nach Wegen suchen, wie es ihnen trotz Trennung/Scheidung der Eltern wieder gut gehen kann.