Unser gemeinnütziger Verein hilft bei Problemen in der Familie, mit Ihren Kindern oder Jugendlichen.


allgemeine Problembewältigung

Jugendliche Ausreißer

finanzielle Notlage

Gewalt in der Familie

straffällige Jugendliche

 

Aufgaben und Erfolge


Die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Rügen e.V. wurde am 24.Oktober 1990 in Bergen auf Rügen gegründet und feierte 2015 ihr 25-jähriges Jubiläum.

Oberstes Gremium ist die Mitgliederversammlung des Vereines, welche den Vorstand wählt. In der Geschäftsstelle im Bergener Goedeke-Micheel-Hof1 laufen die Fäden der täglichen Arbeit zusammen.

Der KJFH ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe seit 1993 und auch Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Als gemeinnütziger Verein übernehmen wir Pflichtleistungen des Jugendamtes des Landkreises Rügen.

Heute gliedert sich dieser Verein in verschiedene Leistungsbereiche zur Realisierung seiner satzungsmäßigen Aufgaben und kann auf rund 70 Mitstreiter/-innen zurückgreifen. Die praktische Arbeit wird mit folgenden Leistungen und Einrichtungen realisiert:

  • Hilfen zur Erziehung: Bereich Bergen und Sassnitz
  • Erziehungsberatungsstelle
  • Täter-Opfer-Ausgleich im Jugend- und allgemeinen Strafrecht
  • Durchführung der richterlicher Weisungen: Sozialer Trainingskurs, Verkehrsunterricht und Betreuungsweisung
  • Kontakt- und Beratungsstelle für Opfer häuslicher Gewalt
  • Kindertagesstätte mit Krippe, Kindergarten und Hort
  • Tagesgruppe "Leuchtfeuer"
  • Wohngruppe/ Kinder-und Jugendnotdienst


  • Seit seiner Gründung hat sich das Leistungsangebot ständig entsprechend der Notwendigkeit und Bedarfe sowie der jeweils zur Verfügung stehenden finanziellen Möglichkeiten verändert. „Alle Mitarbeiter/Innen sind entsprechend ihres Einsatzgebietes hoch qualifiziert, staatlich anerkannte Erzieherinnen, Diplomsozialpädagogen oder Sozialpädagogen, eine Diplomheilpädagogin, eine Diplompsychologin und eine Konfliktschlichterin leisten eine fachlich kompetente und professionelle Arbeit mit viel Sachverstand und großem persönlichem Engagement, denn die Notwendigkeit dieser Hilfeangebote, die durch unseren Verein geleistet werden, ist heute vordringlicher denn je“, so Brigitte Dost(ehemalige Geschäftsführerin).

    Dies erscheint auch dem Außenstehenden logisch, denn der Abbau des Sozialstaates ist seit mehreren Jahren erkennbar. Freiwillige Aufgaben der Gesellschaft werden im Zuge des Sparzwanges immer weiter minimiert. Und die Tendenz, dass viele Ideen und Konzepte nicht umgesetzt werden können, da keine ausreichende Finanzierung zur Verfügung steht, hält weiter an. Soziale Arbeit wird auch künftig sehr notwendig sein, da viele Menschen besondere Unterstützung, Betreuung und Beratung bedürfen. Auch künftig sollten sich deshalb die politischen Vertreter dafür weiter stark machen, dass die Rahmenbedingungen auf Rügen auch eine qualitativ angemessene soziale Arbeit weiterhin ermöglichen. Erkennbar ist aber auch, dass die Arbeit sozialer Vereine durch den Kostendruck, mehr Wettbewerb, betriebswirtschaftliche Ausrichtung und Leistungsorientierung effizienter und anspruchsvoll geworden ist.

    „Im Mittelpunkt unseres sozialen Handelns steht immer der tatsächliche Hilfebedarf der Menschen und nicht ausschließlich die Finanzierung“, benennt die ehemalige Geschäftsführerin eine entscheidende Strategie des Vereines auch für die Zukunft. Und dies bedeutet, neue Wege zu suchen, zu finden und zu beschreiten und auf die aktive Mithilfe vieler Gleichgesinnter zu bauen.